Verizon blockiert europäische Mail-Server
Verizon, einer der großen US-Telefon- und Internet-Anbieter [rund 3,5 Mio. DSL-Kunden], blockiert seit Ende Dezember fast alle E-Mails, die von europäischen Servern kommen, berichten zahlreiche Benutzer in Online-Foren.
Gegenüber US-Medien erklärte ein Sprecher von Verizon, dass dies nur eine Reaktion auf große Mengen von Spam sei, die aus Europa versandt werden.
Dave Ferris, Präsident von Ferris Research, kommentierte dies mit den Worten: "Telefonanbieter sind mit dem Management von E-Mails nicht sehr vertraut. Es ist sehr einfach, die Filter zu streng einzustellen. AOL und MSN haben vor einigen Jahren ähnliche Fehler begangen."
Verizons Mediensprecher Ells Edwards konnte bis jetzt noch kein Datum nennen, wann Verizons E-Mail Blockade aufgehoben wird und empfiehlt Kunden, auf alternative Formen der Kommunikation wie etwa Telefon oder Fax zu wechseln.
Beschwerden können an
Link: security@verizon.net (mailto:security@verizon.net?subject=Blacklist)
geschickt werden, eventuell wird dann der eigene Mail-Server von Verizons Blacklist genommen.
Verizon OnlineUSA sind Spam-Versender Nummer eins
Laut der letzten Spam-Analyse der Sicherheitsexperten von Sophos sind die USA bei weitem der größte Spam-Versender.
Fast die Hälfte [42 Prozent] aller Spam-Mails stammt von amerikanischen Rechnern, danach folgen Südkorea [15,42 Prozent] und China mit Hongkong [11,62 Prozent].
Auch Großbritannien trägt zu dem ungewollten E-Mail-Verkehr bei - eine von 100 Spam-Mails stammt von dort. Spam aus Deutschland oder Österreich tritt noch relativ selten auf.
USA sind Spam-Land Nummer eins
