AMD muss Quartalsverlust einstecken
Der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices [AMD] hat im Schlussquartal 2004 einen Verlust von 30 Millionen Dollar [23 Mio. Euro] oder acht Cent je Aktie verbucht.
Das Unternehmen hatte in der entsprechenden Vorjahreszeit 43,2 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie verdient. Es machten sich auch Umschuldungen bemerkbar.
Der Quartalsumsatz legte um fünf Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar zu. Das teilte AMD am Dienstag nach Börsenschluss mit. AMD ist bei PC-Chips nach Intel mit weitem Abstand die Nummer zwei und liefert sich mit seinem Hauptkonkurrenten auch bei den Flash-Memory-Chips immer härtere Kämpfe.
Der Umsatz der Flash-Memory-Chipsparte fiel im vierten Quartal 2004 um elf Prozent auf 504 Millionen Dollar. Es gab einen operativen Verlust von 39 Millionen Dollar gegenüber einem Gewinn von 15 Millionen Dollar in den vorangegangenen drei Monaten.
Konkurrent Intel überraschte kürzlich mit einem positiven Ergebnis: Der Umsatz stieg im letzten Jahresviertel 2004 im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar und damit auf ein Rekordniveau.
Intel mit RekordumsatzRekord beim Jahresumsatz
Der Umsatz der Computerchip-Sparte erhöhte sich hingegen gegenüber dem Schlussquartal 2003 um 26 Prozent auf 730 Millionen Dollar.
AMD wies mit seinen PC-Chips einen gegenüber dem ditten Quartal 2004 unveränderten operativen Gewinn von 89 Millionen Dollar aus.
Der Jahresumsatz stieg kräftig um 42 Prozent auf fünf Milliarden Dollar und verbuchte damit einen neuen Rekord.
AMD verdiente im vergangenen Jahr 91,2 Millionen Dollar oder 25 Cent je Aktie gegenüber roten Zahlen von 274,5 Millionen Dollar oder 79 Cent je Aktie im Jahr 2003. Im Gesamtjahr schrieben sowohl die Memory-Chip- als auch die Computerchip-Sparte schwarze Zahlen.
