Themenabend Geoinformationssysteme
Im Rahmen der Initiative "fFORTE - Frauen in Forschung & Technologie" findet am Montag, den 17. Jänner die letzte der vier Debatten der Veranstaltungsreihe "High Tech - Low Quality?" statt.
Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Design und Politik diskutieren mit der interessierten Öffentlichkeit das Potenzial und die Anwendungsgebiete von Geoinformationssystemen.
Der Diskussionsabend findet am 17. Jänner, ab 18 Uhr im Prechtlsaal der TU Wien [Karlsplatz 13, 1040 Wien] statt.
Kartografierung individueller Realitäten
Geografische Informationssysteme verbinden statistisches Datenmaterial mit elektronisch hergestellten Karten und etablieren so neue Ordnungen der Wahrnehmung, dabei erwecken sie den Eindruck, neutrale Fakten abzubilden und nutzbar zu machen.
Wolf Graf vom Geoinformatikunternehmen WIgeoGIS legt die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der räumlichen Technologien dar.
Eva Reisinger von der Technischen Universität Berlin zeigt gender-sensible kritische Zugänge zu den räumlichen Technologien auf und erarbeitet in einer Diskussion mit dem Publikum, welchen Umfang und welche Inhalte ein alternativer Qualitätsbegriff umfassen müssten.
Moderiert wird der Abend von der Wissenschaftsjournalistin Elke Ziegler.
"fFORTE" wurde 2002 vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung als gemeinsames Programm der Bundesministerien für Bildung, Verkehr und Wirtschaft gegründet.
fFORTE.at
