KPN muss Strafe zahlen
Der niederländische Telekomkonzern KPN muss wegen illegaler Tarifwerbung 450.000 Euro Strafe zahlen.
Grund für die hohe Geldbuße sei ein Angebot von KPN, seinen Geschäftskunden verbilligte Telefontarife zu gewähren, ohne diese zuvor genehmigen zu lassen, teilte die zuständige niederländische Regulierungsbehörde OPTA am Freitag in Den Haag mit. Im vergangenen Sommer hatte KPN demnach seinen Geschäftskunden zeitweise einen Kostenvorteil von bis zu 5000 Euro angeboten, wenn sie dafür ihren Vertrag bei dem Konzern verlängerten.
"Schwere Verletzung des Telekomegesetzes"
"Dabei handelte es sich um eine schwere Verletzung des
Telekommunikationsgesetzes, durch die für die Konkurrenz ein starker
Wettbewerbsnachteil entstanden ist", betonte die OPTA.
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