04.01.2005

ÖSTERREICH

Immer öfter wird mit Karte bezahlt

Bargeldloses Zahlen erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Europay Austria, zuständig für die Maestro/Bankomatkarte, die Kreditkarte MasterCard sowie die elektronische Geldbörse "Quick", konnte im abgelaufenen Jahr mit "Plastikgeld" kräftige Zuwächse erzielen.

Das bargeldlose Zahlungsvolumen belief sich auf 13 Mrd. Euro, nach rund 11,3 Mrd. Euro. Die Bargeldbezüge wuchsen 2004 den vorläufigen Zahlen zufolge um fünf Prozent auf 16 Mrd. Euro.

An den Bankomat [PoS]-Kassen lagen die Maestro-Umsätze bei 9,8 Mrd. Euro [nach 8,4 Mrd. Euro]. Die Umsätze mit der MasterCard stiegen von 2,8 auf rund 3,1 Mrd. Euro. Das "Quick"-Zahlungsvolumen legte von 116,8 auf 121,5 Mio. Euro zu.

Wertkarten-Handys aufladen

2004 sei für Europay Austria nach dem "durchwachsenen" Jahr 2003 sehr erfolgreich gewesen, so der Vorsitzende der Geschäftsführung, Peter Neubauer. Der Gewinn vor Steuern werde höher als 2003 [11 Mio. Euro] ausfallen.

Bei den neuen Produkten konnten beim Aufladen von Wertkarten-Handys seit dem Start im Mai bis Ende November neun Mio. Euro umgesetzt werden. Die Transaktionszahl lag bei 351.000. Bei der seit Mitte Oktober im Pilot gestarteten Prepaid-Karte "Maestro Traveller" sind derzeit 550 Karten ausgegeben. Der Rollout ist für 2005 geplant.

Beim neuen Sicherheitsstandard für Online-Shopping "Master SecureCode" [MCSC] gibt es bisher mehr als 18.000 registrierte Karteninhaber, die mit 47.000 abgerechneten Transaktionen eine Umsatz von rund drei Mio. Euro machten. Abgewickelt werden können die Transaktionen bei mehr als 550 Händlern.

Maestro/Bankomatkarten

Die Zahl der Maestro/Bankomatkarten erhöhte sich 2004 auf 6,7 Millionen, nach 6,2 Millionen Stück 2003. Für heuer erwartet Europay einen Anstieg auf mehr als sieben Millionen ausgegebene Karten.

Mit einer "Quick"-Funktion ausgestattet waren 7,1 Millionen Karten, nach 6,5 Millionen 2003. Hauptträger ist die Maestro, es gibt aber reine "Quick-Karten", die beispielsweise an Universitäten, Schulen und in Betrieben eingesetzt werden.

Der durchschnittliche Betrag gehe ebenso wie bei Maestro zurück, bei "Quick" sind es laut Judt derzeit rund sechs Euro pro Transaktion.