Falsche Todesmails nach Flutkatastrophe
Die britische Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen, der falsche Todes-E-Mails an Angehörige von in Asien vermissten Touristen geschickt haben soll.
Der 40-Jährige werde derzeit in London verhört, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er sei am Vorabend in Lincolnshire im Osten Englands festgenommen und sein Computer-Equipment beschlagnahmt worden.
Gefälschte Mails
Die falschen E-Mails hatten als Absender das "Büro des
Außenministeriums" in Thailand angegeben. Den Empfängern wurde darin
fälschlich mitgeteilt, dass ihre Liebsten "leider" unter den
Todesopfern sind.
Netz-Chaos um die Vermissten-ListenWie überall auf der Welt versuchen auch in Großbritannien Angehörige und Freunde vermisster Touristen, unter anderem per Internet etwas über das Schicksal der Vermissten zu erfahren.
Die falschen E-Mails wurden an Menschen geschickt, die auf der Website des TV-Senders Sky News um Informationen gebeten hatten.
