Satellitendaten für Tsunami-Gebiete
Die französische Raumfahrtbehörde CNES hat den internationalen Organisationen auf Bitten der Vereinten Nationen [UNO] Bilder des Erdbeobachtungssatelliten SPOT aus den Tsunami-Gebieten in Asien zur Verfügung gestellt.
Die französischen Rettungskräfte erhielten zudem Karten und Weltraumdaten, die auch von dem europäischen Satelliten Envisat sowie dem kanadischen Radarsat und dem indischen Satelliten IRS stammten, teilte das CNES am Freitag in Paris mit.
Zehn Millionen Archivbilder
SPOT biete zehn Millionen Archivbilder und die Möglichkeit, jeden
Punkt der Erde täglich neu zu überfliegen. Dies ermögliche eine
genauere Bestimmung der Tsunamischäden.
Flutopfer-Suche mittels HandyortungSPOT wurde von Frankreich, Schweden und Belgien entwickelt. Im Rahmen der Zusammenarbeit in der Telemedizin mit der privaten indischen Gesellschaft Indocomputech und indischen Krankenhäusern würden zudem die Inmarsat-Bodenstationen in Madras und Nakobar [Indien] sowie Galle [Sri Lanka] in die Katastrophenhilfen einbezogen.
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