Mobilfunker bei Roaming-Gebühren kulant
Die Österreichischen Mobiltelefonbetreiber leisten auf unterschiedliche Weise einen Beitrag zur Bewältigung der schweren Flutkrise in Südostasien.
Manche Gesellschaften wie die mobilkom austria verzichten für einen gewissen Zeitraum auf Berechnung der Roaminggebühren für Ferngespräche in die betroffenen Länder.
T-Mobile kündigte am Donnerstag an, auf Anfrage "sehr kulant" mit hohen Telefongebühren in und aus den Krisengebieten umzugehen, das selbe gilt für tele.ring.
Die mobilkom austria will ihren Kunden die Roaminggebühren in die betreffenden Regionen bis zum 9. Jänner 2005 [rückwirkend bis zum 26. Dezember 2004] rückerstatten.
Der Festnetzbetreiber Telekom Austria hat heute bereits angekündigt, keine Verbindungsentgelte für Telefonate nach Indien, Malaysia, Thailand, Bangladesch, Indonesien, Malediven, Myanmar [Burma] und Sri Lanka zu verrechnen.
TA erlässt Roaming- und FestnetzentgelteAufhebung der Telefonsperren
Manche Mobiltelefon-Gesellschaften haben im Zug der Katastrophenbewältigung auch auf "Telefonsperren" verzichtet, die in Kraft treten, wenn gewisse Limits bei den Roamingkosten überschritten werden.
Wegen dieser Sperren seien manche Urlauber nach Ausbruch der Krise vorübergehend nicht erreichbar gewesen, so Verbraucherschützer.
"Wir haben diese Limits noch am Sonntag aufgehoben", erklärte der Leiter des Kundenservice bei T-Mobile, Herbert Schandl. Auch telering hat seine - zum Schutz der Kunden bestehende - "Schutzsperre" außer Kraft gesetzt, sagt Unternehmenssprecher Walter Sattlberger.
Er gehe davon aus, dass die Mitbewerber ähnlich vorgegangen seien.
Die heimischen Mobilfunkbetreiber kooperieren bei der Suche nach Opfern mit Behörden und Hilfsorganisationen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich per SMS oder telefonisch an der Spendenaktion "Nachbar in Not" zu beteiligen [Service-Nummern: mobilkom: 0800-222020, T-Mobile: 0800-676789].
Nachbar in Not
