Neuer Netzwerk-Computer von Sun
Die im August angekündigte neue Generation von Ultra-thin-clients und der dazu passenden Server-Software ist seit Weihnachten verfügbar.
Die "Sun Ray" Server-Software, eine interoperable Plattform für Linux und Solaris, erweitert in Version 3.0 Firmennetze durch Integration von Zugängen via DSL und Satellit.
Gemäß der Firmendevise "the network is the computer" lassen sich über die neuen "Sun Ray 170" Terminals verstreute Tele-Arbeitsplätze, Bürofilialen usw. vollständig in hochzentralisierte Firmennetze integrieren. Für sichere Authentifizierung sorgt die Java Card Technologie.
Sun-Ray-Ultra-Thin-Clients sind Zugangsterminals, die über keine eigenen Rechnerkapazitäten verfügen, sondern alle notwendigen Applikationen und personifizierte Ressourcen von zentralen Servern beziehen. Nach Angaben von Sun genügt ein einziger IT-Administrator, um Hunderte von Desktops zu verwalten.
Seit Version 10 ist Suns Betriebssystem Solaris frei erhältlichKompression tut not
Um über vergleichsweise langsame Verbindungen wie DSL, Kabel-TV-Netze oder gar Satellit anspruchsvolle Anwendungen eines schnellen Firmennetzes zu realisieren, muss die Menge der zu übertragenden Daten möglichst reduziert werden.
Die nötige Performance des Systems wird deshalb vor allem durch Kompressionstechniken wie "Discrete
Wavelet Tranform Compression" für Bilder sowie "Lemple Ziv 77" für Text
