22.12.2004

AOL-SPAMMER

US-Gesetz gegen Spam zeigt Tücken

Ein US-Bundesrichter hat das Schuldeingeständnis jenes AOL-Mitarbeiters zurückgewiesen, der 92 Millionen E-Mail-Adressen an Spammer weitergeleitet haben soll.

Richter Alvin Hellerstein gab als Begründung an, er sei nicht überzeugt, dass der 24-Jährige eine Straftat nach dem neuen "Can-Spam"-Gesetz begangen habe, das dieses Jahr in den USA in Kraft getreten ist.

Der Staatsanwalt wollte das Schuldgeständnis erwartungsgemäß akzeptiert haben, doch laut Hellerstein ist nicht klar, dass der Beschuldigte mit seiner Tat jemanden hintergangen hat - eine Auflage des neuen Gesetzes.