SonyBMG und EMI schließen Lizenzdeal
Die Musikkonzerne SonyBMG und EMI haben ein umfangreiches Lizenzabkommen abgeschlossen, um die Verbreitung von digitaler Musik anzukurbeln.
Dabei geht es um US-Rechte für Klingel- und so genannte Ringback-Töne, DualDiscs, Musikvideos-on-Demand, sowie "gesperrten" Content für PCs und Festplatten-Player, der über Käufe im Netz freigeschaltet wird.
Die beiden Unternehmen wollen auf diesem Weg die Entwicklung neuer Musikprodukte und -Formate in Nordamerika beschleunigen und vor allem vermeiden, dass neue Trends dabei verpasst werden.
Während das Geschäft mit Klingeltönen in Europa und Asien die Kassen klingeln lässt, ist das Potential in den USA noch lange nicht ausgeschöpft.
Klingeltöne enttäuschen MusikindustrieGemeinsame Geschäftsmodelle
In dem Deal werden unter anderem Preise für Klingeltöne, Ringback-Töne und DualDiscs definiert. Abmachungen zu derzeit noch im Entwicklungsstadium befindlichen Technologien wie etwa im Bereich Video ließ man derzeit offen.
Mit diesem Abkommen erkennen die Musikkonzerne die Notwendigkeit, dass Labels und Verlage gemeinsam Geschäfts- und Lizenzierungs-Modelle entwickeln, die ihnen erlauben von den flexiblen digitalen Vertriebsmöglichkeiten zu profitieren.
