Game verletzt Chinas Territorialansprüche
Das offizielle China hat das Videogame "Football Manager 2005" verboten, weil darin Taiwan, Hong Kong und weitere Regionen Chinas als eigenständige Staaten geführt werden.
Laut der Website des chinesischen Kulturministers enthält das Spiel für Chinas "Souveränität und territoriale Integrität schädlichen Inhalte", die zudem Landesgesetze verletzen würden, wogegen von chinesischen Spielern stark protestiert worden sei.
Das Spiel, das Anfang November erschienen ist, wird zwar weder in China verkauft, noch gibt es eine chinesische Version davon, doch die Regierungsstellen wurden beauftragt nach unrechtlich kopierten Versionen des Spiels online wie auch offline Ausschau zu halten.
Wer das Spiel anbietet muss mit Strafen von bis zu 2.700 Euro sowie dem Entzug seiner Geschäftslizenz rechnen. Internet-Provider, die ihre User nicht davon abhalten das Spiel herunter zuladen, müssen ebenfalls mit dem Entzug der Lizenz sowie einer Geldstrafe von bis zu 1.300 Euro rechnen.
China führt "Zensur" für Online-Games einLokale Version in Entwicklung
Ein Sprecher des Spielentwicklers Sports Interactive, das Spiels selbst wird von Sega vertrieben, sagte in einer Stellungnahme, dass China sich offenbar auf die englische Version beziehe, die niemals auf dem chinesischen Markt erscheinen sollte.
Demnach werde zusammen mit Ubisoft an einer lokalen Version für China gearbeitet, die den geltenden Landesgesetzen entsprechen und auch den Behörden zur Prüfung vorgelegt werden soll.
