HP-Software bremst Würmer aus
Ingenieure von Hewlett-Packard [HP] arbeiten nach eigenen Angaben an einer Software, die die Verbreitung von Viren und Würmern drosseln soll.
Sobald die Technik ein auffälliges Verhalten des Rechner bemerkt, schränkt sie dessen Funktionen ein und bremst so die Schadenssoftware aus.
"Jeder Wurm, der sich selbst weiter verbreitet, würde durch diese Technik getroffen", sagte HP-Cheftechniker Tony Redmond.
HP hat das Programm nach eigenen Angaben auf 50 Servern getestet, die gezielt mit Viren infiziert wurden. Dabei sei die Verbreitung der Viren stark eingedämmt worden, ohne dass sich die allgemeine Rechenleistung vermindert habe.
Neben Viren und Würmern ist auch Spyware ein immer größeres Problem für Firmen-Desktops.
Immer mehr Spyware auf Firmen-PCsViren werden nicht beseitigt
Redmond betonte, die Software vernichte die Viren nicht. Sie sei nur eine Art "Medizin", welche die Auswirkungen lindere. Der Schädling müsse dann noch vom Administrator aufgespürt und beseitigt werden.
Das Programm solle Serverkunden im kommenden Jahr zur Verfügung stehen, sagte Redmond. Der Preis stehe noch nicht fest. Auf PCs sei die Software bislang noch nicht getestet worden. Es sei auch nicht klar, ob sie für Endkunden angeboten werde.
Bereits seit mehr als zwei Jahren wird an der Software geforscht.
2003: Netzwerk-Flaschenhals gegen Viren
