Google an Unterseekabelprojekt beteiligt
Von den USA nach Japan
Das US-Medienunternehmen Google hat sich an einem Konsortium von insgesamt sechs Firmen beteiligt, das bis Frühjahr 2010 ein neues Untersee-Glasfaserkabel zwischen den USA und Japan verlegen will. Das neue Kabel soll die transpazifischen Datenübertragungskapazitäten um zirka 20 Prozent steigern und eine Bandbreite von bis zu 7,68 TB/s bieten.
US-asiatisches Konsortium
Außer Google sind an dem Konsortium mit dem Namen "Unity" - der Name bezeichnet auch das Kabel selbst - noch der indische Telekomdienstleister Bharti Airtel Ltd., die japanische Telekom KDDI, der malaysische Konzern Global Transit, die Hongkonger PacNet und SingTel beteiligt. Die Firmen haben ihren Kooperationsvertrag bereits am 23. Februar unterzeichnet, ihre Zusammenarbeit aber erst am Montag bekanntgegeben.
Das Kabel soll eine Länge von insgesamt 10.000 Kilometern haben. Die Kosten des Projekts umfassen rund 200 Millionen Euro. Die Kabel landen auf japanischer Seite in Chikura bei Tokio und an der US-Küste bei Los Angeles und weiteren Verbindungspunkten an. Technische Partner des Projekts sind NEC und Tyco Telecommunications.
Google zitiert in einer Mitteilung die Studie TeleGeography Global Bandwidth Report 2007, der gemäß der Bedarf nach Datenübertragungskapazitäten zwischen den USA und den asiatischen Pazifikanrainerstaaten zwischen 2002 und 2007 im Schnitt ein jährliches Wachstum von 63,7 Prozent verzeichnet habe.
(AP | futurezone)
