03.12.2004

ANTISPAM

Microsoft klagt Porno-Spammer

Der Software-Riese Microsoft geht gerichtlich gegen Versender von unerwünschten Werbemails mit pornografischem Inhalt vor.

Das Unternehmen habe in den Vereinigten Staaten in sieben Fällen Anzeige erstattet, weil der "pornografische Charakter" von E-Mails vor dem Öffnen nicht deutlich erkennbar gewesen sei, teilte Microsoft am Donnerstag mit.

Die Urheber der genannten Spam-Mails seien noch nicht ausfindig gemacht. Microsoft lege Wert darauf, dass seine Nutzer im Internet geschützt seien vor unverlangten, unerwünschten und unrechtmäßigen Inhalten.

Ein US-Gesetz zum Schutz der Verbraucher schreibt vor, dass Inhalt und Absender von Werbemails klar erkennbar sein müssen. Die Anzeigen sind ein weiterer Schritt im Kampf Microsofts gegen Spam, der sich in den nächsten Monaten und Jahren ausweiten soll.