01.12.2004

ERWARTET

Markt für Spielekonsolen bricht ein

Der Markt für Spielkonsolen muss in diesem Jahr mit einem dramatischen Einbruch rechnen.

Laut jüngsten Erhebungen der US-Marktforschungsgruppe In-Stat/MDR werden in diesem Jahr weltweit rund 19,3 Mio. Spielkonsolen verkauft werden, ein deutliches Minus im Vergleich zu den 35 Millionen des Vorjahres.

Auch das Weihnachtsgeschäft wird nach Ansicht der Marktforscher am Rückgang in diesem Jahr nichts mehr ändern. "Die jetzige Spielkonsolen-Generation war so unglaublich erfolgreich und viele Konsumenten, die diese Produkte gekauft haben, sind ganz zufrieden damit", meint In-Stat/MDR-Analyst Brian O'Rourke.

Sony zumindest scheint dem Trend zumindest teilweise erfolgreich entgegen zu treten.

Rege Nachfrage nach schlanker PS2

Wie schon bei der ersten Playstation hat der Hersteller vor kurzem eine rein äußerlich abgespeckte Version seiner PS2 auf den Markt gebracht, die derzeit offenbar noch gefragt ist, dass sie mancherorts in den Händlerregalen nicht mehr vorzufinden ist.

Sony dominiere weiterhin als klare Nummer eins den Markt, während Nintendo und Microsoft sich um Rang zwei duellieren, so In-Stat weiter. Microsofts Xbox habe sich ganz gut in Nordamerika entwickelt, kämpfe aber in Japan und dem restlichen asiatischen Markt um Aufmerksamkeit, spO'Rourke.

Nintendos GameCube wiederum weise auf allen regionalen Märkten eine solide Performance auf, könne aber nirgends wirklich einen durchschlagenden Erfolg verzeichnen.