Harte Strafen für Porno-Website-Betreiber
In China wurde der Betreiber einer Porno-Website zu 15 Jahren Haft und einer Geldstraef von rund 900 Euro verurteilt.
Der 20-jährige Rong Chao war der Entführung eines Internet-Servers der Regierung angeklagt worden, um damit sein Service namens Xingfu Tiantang zu betreiben.
In den drei Monaten des Betriebs haben laut der offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua über 60.000 Leute die Website besucht. Dabei nahm Rong laut Angaben rund 160 Euro durch Downloads ein.
Laut Xinhua will die chinesische Polizei mit dem Fall eine ein Exempel statuieren.
In gut sechs Monaten seit Beginn einer Kampagne gegen Missbrauch des World Wide Web haben chinesische Behörden auch rund 1.600 Internet-Cafes geschlossen.
China hat 1.600 Netz-Cafes geschlossenKampage gegen Porno-Angebote
Seit Juli fährt das offizielle China eine verschärfte Kampagne gegen Porno-Angebote, seitdem wurden 500 Leute verhaftet.
Zudem wurden über 1.400 einschlägige Websites geschlossen und Strafen sowie Gefängnisaufenthalte gegen deren Betreiber verhängt. Auch Anbietern von Sex-Hotlines oder einschlägigen SMS-Nachrichten drohen harte Strafen.
Laut der staatlichen Tageszeitung Shanghai Daily wurden kürzlich vier Männer wegen illegaler Porno-Angebote ebenfalls zu zehn Jahren Haft verurteilt, insgesamt wurden 55 Personen und zwei Firmen verurteilt.
