E-Mails, die nach Lavendel duften
Nach jahrelangen Forschungen für France Telekom hat ein französischer Informatiker die erste, auf Düfte spezialisierte Multimedia-Gesellschaft gegründet: exhalia.com. Via E-Mail werden die nötigen Impulse für die Verbreitung des gewünschten Duftes gegeben, der dann beim Empfänger der Daten von einem Verteiler austritt.
Gegenwärtig stehn zwölf Duftnoten zur Verfügung, die von Früchten über Vanille und Schokolade bis hin zu Walddüften reichen. Ein Verteilergerät, das an den PC angeschlossen wird, kostet noch 400 Euro, der Preis soll allerdings binnen zwei Jahren sinken
Der britische Provider Telewest Broadband bietet seinen Kunden eine Art High-Tech-Lufterfrischer namens "Scent Dome" an, der an den PC angeschlossen wird und den Nachrichten entsprechende Gerüche ausströmen soll.
Auch hier beläuft sich der Preis auf etwa 400 EuroParfum und Nahrung
Die Innovation zielt auf Parfumproduzenten und Nahrungsmittelhersteller, die Interesse daran haben, ihre Produkte nicht nur visuell vorzustellen. Später soll die Technik nach den Wünschen des Franzosen auch auf Videospiele, TV-Programme und den E-Commerce ausgedehnt werden.
Um die Palette der zur Verfügung stehenden Duftnoten zu erweitern, ist Exhalia eine Allianz mit dem südfranzösischen Parfumhersteller Robertet in Grasse eingegangen
Ein erster bedeutender Vertrag winkt der französischen Firma aus Japan. In der Region von Osaka will eine Hotelfachschule einen Vertrag abschließen, um via ADSL duftende Kochrezepte versenden zu können.
Exhalia
