28.11.2004

CONNECTED

Vernetzte Wetterstationen im Garten

Das Unternehmen WeatherBug will mit seinen Wetterstationen einen neuartigen Wetterdienst starten: Nicht einige wenige hochspezialisierte meteorologische Standorte, sondern Millionen von kleinen Wetterstationen sollen das Wetter verfolgen und Voraussagen treffen.

WeatherBug hat begonnen, Wetterstationen für den Hausgebrauch zu verkaufen. Die Topmodelle können Daten speichern, Statistiken berechnen und ihre Messungen drahtlos nach aus dem Garten funken.

Vorerst nur in den USA erhältlich

DIe Wetterstationen sind vorerst nur in den USA erhältlich und kosten umgerechnet zwischen 265 und 870 Euro. Die Basisausführung misst Temperatur, Regenfall, Windgeschwindigkeit und einige andere Parameter. Diese werden via Kabel an einen Windows-PC übertragen und von der WeatherBug Plus Software analysiert.

WeatherBug betreibt bereits einen herkömmlichen Wetterdienst, der im Oktober laut ComScore Networks rund 20 Millionen Besucher anzog. Das Unternehmen hat US-weit tausende Wetterstationen und Webcams installiert und vertreibt die Daten in Gratis- und Bezahlversionen. Den Communitykanal, der durch das Zusammenschalten der Hobby-Meteorologen entsteht, will das Unternehmen jedoch getrennt davon betreiben.