Vernetzte Wetterstationen im Garten
Das Unternehmen WeatherBug will mit seinen Wetterstationen einen neuartigen Wetterdienst starten: Nicht einige wenige hochspezialisierte meteorologische Standorte, sondern Millionen von kleinen Wetterstationen sollen das Wetter verfolgen und Voraussagen treffen.
WeatherBug hat begonnen, Wetterstationen für den Hausgebrauch zu verkaufen. Die Topmodelle können Daten speichern, Statistiken berechnen und ihre Messungen drahtlos nach aus dem Garten funken.
Daten werden an Besitzer gesandt
Im ersten Ausbauschritt werden die Daten nur an den Besitzer
gesandt. Später, so der Plan des Unternehmens, soll mit allen
gesammelten Daten ein Community-Wetterkanal entstehen, der aufgrund
seiner hohen Wetterstationdichte auch genauer als herkömmliche
Dienste funktionieren soll.
Die privaten WeatherBug-StationenVorerst nur in den USA erhältlich
DIe Wetterstationen sind vorerst nur in den USA erhältlich und kosten umgerechnet zwischen 265 und 870 Euro. Die Basisausführung misst Temperatur, Regenfall, Windgeschwindigkeit und einige andere Parameter. Diese werden via Kabel an einen Windows-PC übertragen und von der WeatherBug Plus Software analysiert.
WeatherBug betreibt bereits einen herkömmlichen Wetterdienst, der im Oktober laut ComScore Networks rund 20 Millionen Besucher anzog. Das Unternehmen hat US-weit tausende Wetterstationen und Webcams installiert und vertreibt die Daten in Gratis- und Bezahlversionen. Den Communitykanal, der durch das Zusammenschalten der Hobby-Meteorologen entsteht, will das Unternehmen jedoch getrennt davon betreiben.
In der Zwischenzeit baut WeatherBug seine Reichweite durch Kooperationen mit Handy-Netzbetreibern aus. In Zusammenarbeit mit Verizon Wireless können Kunden einen SMS-Dienst abonnieren, der vor Unwettern warnt. User mit Highend-Handys können Bilder von Wetter-Webcams in Echtzeit betrachten.
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