Handy-"Versand" per Pfeil und Bogen
Mit Pfeil und Bogen hat ein Mann Handys in ein schwedisches Gefängnis geschossen, um offenbar eine Flucht vorzubereiten.
Der 29-Jährige habe auf diese Weise mindestens fünf Mobiltelefone in die Haftanstalt Norrtaelje nördlich von Stockholm befördert, berichtete eine Polizeisprecherin am Samstag. Drei Pfeile wurden am Freitagabend im Gefängnishof gefunden: An zweien waren mit Klebeband Handys befestigt, am dritten ein Ladegerät.
Der Bogen wurde unter dem Auto des polizeibekannten Verdächtigen gefunden, weitere Pfeile im Innern des Wagens. Die Polizei nahm den Mann fest, nachdem sie den Hinweis bekommen hatte, jemand versuche, etwas über die Gefängnismauer zu werfen. "Aber wir haben ganz sicher nicht mit einem Bogenschützen gerechnet", sagte die Sprecherin.
In jüngster Zeit war mehreren Schwerverbrechern in Schweden die Flucht gelungen. In zwei der Fälle wurden Handys in die Gefängnisse geschmuggelt, mit denen die Häftlinge ihren Ausbruch vorbereiten konnten.
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