Nintendo kehrt in Gewinnzone zurück
Der japanische Videospiele-Spezialist Nintendo ist in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 [endet per 31. März] in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Dank hoher Wechselkursgewinne und des guten Auslandsabsatzes des Spiels "Famicom Mini" für den tragbaren Game Boy Advance sei zum Stichtag 30. September ein Gewinn von netto 46,4 Milliarden Yen [344 Millionen Euro] eingespielt worden, teilte Nintendo am Donnerstag in Tokio mit.
Im gleichen Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 2,9 Milliarden Yen angefallen. Der Umsatz sank jedoch im Berichtszeitraum um 11,1 Prozent auf 188 Milliarden Yen [1, 3 Mrd. Euro].
Insgesamt wurde mehr Geschäft mit Spielen als mit Konsolen gemacht.
Der Erfolg des neuen Game-Handhelds Nintendo DS scheint vorprogrammiert. Der GameBoy-Nachfolger Nintendo DS kam am 21. November in den USA auf den Markt, am 2. Dezember ist es in Japan so weit.
Nintendo DS in den StartlöchernGewinnsteigerung im Gesamtjahr
Für das Gesamtgeschäftsjahr rechnet Nintendo mit einem Nettogewinn von 90 Milliarden Yen [666 Millionen Euro] bei einem Umsatz von 540 Milliarden Yen [vier Mrd. Euro]. Im Vorjahr hatte Nintendo einen heftigen Gewinneinbruch erlitten, der Nettogewinn fiel auf 33 Milliarden Yen [258 Mio. Euro].
Dazu solle auch der neue tragbare Spielecomputer Nintendo DS mit zwei Drei-Zoll-LCD- Bildschirmen sowie die dazugehörige Software beitragen, hieß es.
