DT bleibt an New Yorker Börse
Die Deutsche Telekom will nach den Worten von Vorstandschef Kai-Uwe Ricke ihre Aktien nicht von der US-Börse nehmen.
"Wir haben dazu keine Pläne", sagte Ricke am Freitag bei einer Investoren-Konferenz der US-Investmentbank Morgan Stanley in Barcelona. Der Münchner Siemens-Konzern
erwägt einem Zeitungsbericht zufolge wegen hoher Kosten ein Delisting von der New Yorker Börse NYSE.
Weitere Akquisitionen
Ricke fügte außerdem hinzu, dass trotz der finanziellen
Belastungen einige Zukäufe durchaus Sinn machten. "Die Deutsche
Telekom konzentriert sich auf das organische Wachstum." Allerdings
sollten Akquisitionen nicht als schlecht betrachtet werden, fügte er
hinzu. Der Bonner Konzern hatte zuletzt dem französischen
Mischkonzern Vivendi und dem polnischen Versorger Elektrim für ihren
Anteil an dem polnischen Mobilfunkbetreiber PTC 1,3 Milliarden Euro
geboten.
Elektrim gibt Mobilfunk-Tochter PTC frei
