Stagnierender Umsatz bei Vodafone
Der weltgrößte Mobilfunkkonzern Vodafone hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 [endet per 31. März] bei nahezu stagnierendem Umsatz den Nettoverlust reduziert.
Die Erlöse seien von 16,9 auf 16,8 Milliarden Pfund gesunken, teilte Vodafone am Dienstag in London mit. Der Nettoverlust sei von 4,25 Milliarden auf 3,19 Milliarden Pfund abgebaut worden.
Vor Sonderposten lag der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] mit 6,505 Mrd. Pfund sechs Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Analysten hatten beim EBITDA mit 6,3 bis 6,65 Mrd. und beim Umsatz mit 16,5 bis 17 Mrd. Pfund gerechnet.
Das Unternehmen hat außerdem seine Dividende für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs überraschend verdoppelt und einen positiven Ausblick für die weitere Geschäftsentwicklung gegeben.
Vodafone hat erstmals eine Prognose für das bisher eher schleppend verlaufende Geschäft mit der Mobilfunktechnik UMTS abgegeben. Bis Ende des kommenden Geschäftsjahres 2005/06 [Ende März] sollen weltweit rund zehn Millionen für UMTS gewonnen werden.
Vodafone will zehn Millionen UMTS-Kunden146,7 Mio. Kunden
Zwischen April und September konnte Vodafone insgesamt 7,4 Millionen neue Kunden gewinnen. Damit erhöhte sich die Kundenzahl auf 146,7 Millionen. Damit hat weltweit nur noch der Hongkonger Anbieter China Mobile mit 194,4 Mio. mehr Kunden.
Auch die deutsche Vodafone-Tochter , Vodafone D2, hat im zweiten Quartal die Zahl ihrer Neukunden deutlich gesteigert.
In den Monaten Juli bis September seien 620.000 neue Kunden hinzugewonnen worden, ein Plus von rund 34 Prozent zum Vorquartal, teilte Vodafone D2 am Dienstag in Düsseldorf mit. Damit telefonierten nunmehr 26,1 Millionen Kunden bei Vodafone. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde fiel allerdings im 12-Monatsschnitt auf 25,50 von 26 Euro im Jahr zuvor.
