Video-on-Demand-Dienste fast verdoppelt
Österreich europaweit auf Platz zehn
Die Bereitstellung von Filmen, Serien und sonstigen TV-Sendungen zum beliebigen Abruf setzt sich europaweit als Geschäftsmodell zunehmend durch.
258 kostenpflichtige Video-on-Demand-Dienste [VoD] gab es Ende 2007 in 24 untersuchten Ländern. Ende Dezember 2006 waren es erst 142, geht aus einer von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle am Dienstag veröffentlichten Untersuchung hervor.
Frankreich führend
Frankreich ist mit 32 Diensten das Land mit dem größten Angebot, gefolgt von den Niederlanden [30 Dienste] und Deutschland [26 Dienste]. Auf diese drei Länder entfällt knapp ein Drittel aller europäischen Angebote.
Österreich auf Platz zehn
Österreich verzeichnete von 2006 auf 2007 einen Zuwachs von fünf Diensten und befindet sich nun mit insgesamt zehn Services [acht im Internet, einer auf IPTV, einer über Satellit] gleichauf mit Belgien auf Platz zehn der Reihung.
Der Großteil, nämlich fast drei Viertel der Angebote, wird über das Internet bereitgestellt. Etwas mehr als ein Viertel der Services spielen ihr Angebot auch über IPTV und zehn Prozent über Kabelnetze aus. Die VoD-Ausstrahlung über Satellit oder das digitale Antennenfernsehen ist hingegen noch kaum verbreitet.
Die Untersuchung führte das französische Institut NPA Conseil im Auftrag der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle gemeinsam mit der französischen Direction du Developpement des Medias [DDM] durch.
Untersucht wurden kostenpflichtige VoD-Dienste [zumindest teilweise zahlungspflichtig, entweder Verkauf oder Verleih]. Nicht berücksichtigt wurden ausschließlich kostenlose Angebote, Amateurvideos und Community-Plattformen.
(futurezone | APA)
