AMD verfolgt neue Chip-Strategie
AMD präsentierte vor wenigen Tagen beim jährlichen Anaylsten-Meeting seine neuen Chip-Strategien. Demnach will sich der zweitgrößte Chip-Hersteller künftig besonders auf High- und Low-End-Produkte spezialisieren und so nicht nur Marktanteile bei Servern, Desktops und Notebooks gewinnen, sondern auch im Bereich der Unterhaltungselektronik.
Am oberen Ende will sich AMD mit Dual-Core-Chips positionieren, die bereits 2005 auf den Markt kommen sollen. 2006 folgt dann ein Chip mit einem neuen Kern unter dem Code-Namen "Pacifica".
Viel wollte AMD über Pacifica nicht verraten, doch der Chip mit zwei Kernen wird Rechnern über eine Virtualisierungs-Technologie die Nutzung mehrerer Betriebssysteme erlauben und verfügt über eine Sicherheits-Technologie mit dem Namen "Presidio".
Pacifica soll ab 2006 in Servern, Desktops und Notebooks Einsatz finden. Weiters ist auch eine Low-Power-Chip für Notebooks geplant.
Billig-PC soll die Welt vernetzenBillig und effizient
Am unteren Ende der Preisskala verfolgt AMD die "x86 Überall"-Strategie: billige und effiziente Chips für Internet-Anwendungen, Digital-TV, Handhelds und Mobiltelefone.
Das erste Produkt aus der "x86 Überall"-Reihe ist der Personal Internet Communicator, ein PC-ähnliches Gerät für einfache Anwendungen, das für rund 185 Dollar vorerst nur in Indien, der Karibik und Mexiko auf den Markt kommt.
