AOL kündigt US-Kunden Breitband-Zugang
Der US-Online-Dienst AOL scheint das Geschäft mit Internet-Zugängen zumindest teilweise auf Eis zu legen.
Der Anbieter teilte seinen Kunden in neun US-Bundesstaaten mit, dass diese sich bis 17. Jänner einen neuen Breitband-Anbieter suchen müssten, da AOL ab diesem Datum seinen Service einstellen wird.
Die Accounts jener Kunden, die bis dahin nicht zu einem anderen Anbieter gewechselt sind, werden automatisch auf AOLs Dial-up per Modem zurückgestuft, gab AOL-Sprecherin Anne Bentley bekannt. AOL legt seinen in Mails BellSouth als neuen Anbieter nahe.
Erst vor zwei Tagen berichtete die "Washington Post", dass AOL in vier Geschäftsbereiche aufteilt werden soll. Die vier künftigen Sparten seien Internet-Zugang, digitale Services, Inhalte und Anzeigen sowie das künftig stärker eingeständige Europa-Geschäft über AOL Europe.
AOL wird in vier Geschäftsfelder aufgeteiltAusdehnung auf ganzes Bundesgebiet
Bentley erwartet, dass AOL auch die anderen existierenden Breitband-Kunden in den übrigen US-Bundesstaaten im kommenden Jahr hinauskomplimentieren wird.
Derzeit sind davon Florida, Kentucky, Georgia, Louisiana, Alabama, Mississippi, Tennessee, North Carolina und South Carolina betroffen.
AOL hat derzeit rund 23 Millionen Online-Kunden, die meisten davon nutzen den Zugang über Modem für 24 Dollar pro Monat. Wie viele Kunden für 54 Dollar über AOL Breitband beziehen, wollte der Anbieter nicht sagen. Sprecherin Bentley gab aber zu, dass der Preis im Vergleich zu anderen Angeboten relativ hoch ist.
