Swisscom plant Stellenkürzungen
Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom versucht mit Stellenkürzungen den Kostendruck zu mildern.
Im nächsten Jahr sollen 390 Stellen abgebaut werden, das entspricht 2,5 Prozent des Personalbestandes. An der Jahresprognose eines Konzernumsatzes von rund zehn Milliarden Franken und einem Betriebsergebnis von mindestens 4,3 Milliarden hält Swisscom fest.
In den ersten neun Monaten war der Reingewinn um 17,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken [720 Mio Euro] im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken, teilte das Unternehmen mit.
Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen 2004 um 0,7 Prozent auf 7,5 Milliarden Franken. Nur mit konsequentem Ausnutzen von Einsparpotenzialen könne der langfristige Erfolg von Swisscom gesichert werden, erklärte Konzernchef Jens Alder.
Derzeit liegen die freien Mittel bei 2,5 Milliarden Franken, nachdem sie wegen des debitel-Verkaufs um eine Milliarde zugenommen hatten. Die Swisscom ist schuldenfrei. Das Unternehmen ist weiterhin am Einstieg bei einem ehemaligen Monopolisten in Europa interessiert. Gespräche mit der Telekom Austria sind bekanntlich gescheitert.
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