04.11.2004

STUDIE

Deutschlands PC-Markt legt weiter zu

Der Markt für Personal-Computer in Deutschland hat zwar im dritten Quartal 2004 weiter zugelegt, der Trend ist nach Einschätzung von Marktexperten jedoch rückläufig.

Der Absatz der Geräte stieg im dritten Quartal im Jahresvergleich um 7,6 Prozent auf insgesamt 1,95 Millionen Stück. "Der Markt zeigt weiterhin ein gesundes Wachstum, aber der Trend geht unvermeidlich zurück", sagte die Analystin des Marktforschungsunternehmens Gartner, Meike Escherich, am Donnerstag.

Einer der Hauptindikatoren ist nach Angaben von Escherich das Notebook-Segment. Mit 11,3 Prozent Zuwachs machten die portablen Rechner 38,7 Prozent des Gesamtvolumens aus.

PC-Eintausch bringt Schwung

Gegenwärtig werde der Markt noch durch Ersatzkäufe für alte PCs in Schwung gehalten. Mit dem Ende dieser Phase werde sich in den nächsten zwei Jahren der PC-Markt jedoch wesentlich verändern.

"Für die Jahre 2006 bis 2008 erwarten wir ein Volumenwachstum von knapp fünf Prozent und einen Umsatzrückgang von 0,6 Prozent für den Gesamtmarkt in Deutschland", sagte Escherich.

Fujitsu-Siemens ist in Deutschland mit einem Marktanteil von 20,2 Prozent weiterhin Marktführer, gefolgt von Hewlett-Packard mit 11,5 Prozent. Acer holte erneut mit starkem Wachstum auf und schaffte es auf den dritten Platz mit 9,2 Prozent Marktanteil, gefolgt von dem Direktvermarkter Dell [7,2 Prozent] und IBM [4,8 Prozent].