Datenbetrüger im Netz ausgehoben
Die US-Polizei hat einen internationalen Ring von Betrügern zerschlagen, die mit gestohlenen persönlichen Daten und Kreditkartennummern gehandelt haben sollen.
Nach Angaben des US-Justizministeriums geht es unter anderem um 1,7 Millionen gestohlene Nummern von Kreditkarten.
Der Schaden soll bei mehr als vier Millionen Dollar [3,14 Mio. Euro] liegen. 21 Personen in den USA und anderen Ländern wurden festgenommen. Insgesamt wurde zunächst gegen mehr als 40 Verdächtige ermittelt.
Zur momentan stark im Kommen befindlichen Betrugsmasche des "Phishing" gibt es langsam erste Erkenntnisse, was Dimension und Organisation der Fischzüge betrifft.
Wenige "Phisher", fette BeuteNeue Identitäten und Pässe
Als Plattform diente den Angaben zufolge die Website Shadowcrew.com, die rund 4.000 Mitglieder gehabt haben soll. Dort gab es Diskussionsforen zu neuen Identitäten, Pässen oder zu Spam.
In der 62 Punkte umfassenden Anklage, die in Newark im US-Staat New Jersey eingereicht wurde, wird den Beschuldigten vorgeworfen, bei der Erlangung von gefälschten Dokumenten wie Führerscheinen geholfen und mit gestohlenen Kontoverbindungen und Kreditkartennummern gehandelt zu haben. An den einjährigen Ermittlungen waren der Secret Service und andere US-Behörden beteiligt.
