02.11.2004

SÜDKOREA

Österreichs Robokicker sind Weltmeister

Die Roboterwürfel der Technischen Universität Wien eroberten bei der Roboterfußball-Weltmeisterschaft 2004 in Südkorea zwei erste Plätze in den Kategorien Mirosot "Small League" und Narosot.

Hart umkämpft war der Titel in der "Small League, 5 gegen 5". Das Team "Austro" als gesetztes Team erreichte das Finale durch Siege über China, Korea und Slowenien. Im Endspiel wurde Singapur mit 8:0 deutlich geschlagen.

In der Kategorie der Winzlinge, Narosot, hier dürfen die Roboter nicht grösser als vier mal vier mal fünf cm sein, wurde im Finale Singapur mit 11: 0 deklassiert. In dieser Kategorie wird auf einem Spielfeld von einer Größe von 1,50 mal 1,80 Meter mit fünf Robotern zwei Mal fünf Minuten gespielt.

Erste nichtasiatische Weltmeister

"Das es gleich zwei Titel geworden sind ist für mich das schönste Geschenk meiner Mannschaft zum 65sten Geburstag", so der österreichische Teamchef Peter Kopacek, Professor an der TU Wien.

Die im letzten Jahr an seinem Institut entwickelten Roboterwürfel wurden als erste nichtasiatische Mannschaft Weltmeister.

Bei der siebten Europameisterschaft für Roboterkicker in München erreichten die beiden Teams der TU Wien ebenfalls einen Stockerlplatz.

In der MiroSot Large League [sieben gegen sieben] erreichte das Team Austro-Tech Platz eins und wurde damit Europameister. Am Tag zuvor konnte Team Austro-Music in der Aufstellung fünf gegen fünf [Middle League] Platz drei erkämpfen.