TeliaSonera mit schwacher Bilanz
2.900 Mitarbeiter werden gekündigt
Der schwedische Telekommunikationskonzern TeliaSonera hat die Märkte mit einer unerwartet schwachen Quartalsbilanz schockiert und seine Aktie damit am Freitag um über zehn Prozent ins Minus gedrückt.
Das Unternehmen kündigte zudem die Kündigung von 2.900 Mitarbeitern an, um das versprochene Sparziel von umgerechnet 530 Mio. Euro zu erreichen.
Wie der größte nordische Telekommunikationskonzern mitteilte, fiel der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen [EBITDA] im vierten Quartal um sieben Prozent auf 7,21 Mrd. schwedische Kronen [766 Mio. Euro]. Grund sei der Rückgang im Festnetzgeschäft. Analysten hatten mit 7,89 Mrd. Kronen gerechnet.
Auch die EBITDA-Marge von 28,9 [Vorjahr: 33,5] Prozent blieb hinter der Expertenschätzung von 31,6 Prozent zurück.
Vorsichtiger Ausblick
Hinzu kam die Vorsicht von TeliaSonera-Chef Lars Nyberg, was künftige Ausschüttungen angeht. Nyberg stellte zwar mit vier Kronen pro Aktie eine Dividendenzahlung im Rahmen der Erwartungen in Aussicht, sagte aber, es gebe keine Garantie für solche Zahlungen in der Zukunft.
(APA | Reuters)
