RIAA klagt weitere 750 Filesharer
Die Recording Industry Association of America [RIAA] hat eine neue Angriffswelle gegen die Nutzer von Tauschbörsen gestartet.
Insgesamt 750 Klagen gegen Filesharer, darunter Studenten von 13 US-Universitäten, wurden nun eingereicht. Insgesamt wurden seit dem Sommer 2003 somit 6.191 US-Computernutzer von der RIAA wegen Urheberrechtsverletzungen geklagt.
"Es muss Konsequenzen für das Brechen von Gesetzen geben, sonst werden illegale Downloads die Fähigkeit der Musikbranche kaputt machen, ihren Betrieb aufrecht zu halten oder in die Zukunft zu investieren", so RIAA-Präsident Cary Sherman.
Erstmals Klagen gegen österreichische MusikpiratenAuch 100 Verfahren in Österreich
Auch in Österreich müssen sich seit Anfang Oktober die ersten Tauschbörsen-Nutzer vor Gericht verantworten.
"Wir haben bisher vor allem aufgeklärt und mehr als 90.000 Instant-Messages versandt, in denen wir informiert haben, dass die Leute Gesetze verletzen", sagte Franz Medwenitsch, Geschäftsführer der IFPI Austria.
"Ab sofort ist es anders. Wir werden zunächst mehr als 100 Verfahren gegen jene Raubkopierer einleiten, die eine besonders große Anzahl von Musikstücken heruntergeladen haben."
