Aufrüsten gegen Angriffe aus dem Netz

"matrix"
08.02.2008

Am Sonntag im Ö1-Magazin "Matrix"

Am Sonntag hören Sie um 22.30 Uhr folgende Beiträge im Ö1-Netzkulturmagazin "Matrix".

Analyse einer Cyber-Attacke

Seit Jahren rätseln Militärstrategen und Politiker, wie man Angriffe auf Computernetzwerke am besten abwehren kann. "Information Warfare" nennen sie solche Attacken und meinen damit den gezielten Gebrauch von Information als Waffe.

Letztes Jahr wurde Estland Schauplatz eines derartigen Angriffs. Sowohl Regierungsserver als auch Banken und Provider waren von April bis Mai von diesen Attacken betroffen. Zum Schluss, so der General und NATO-Delegierte von Estland, Johannes Kert, im Gespräch mit Mariann Unterluggauer, wehrte man den Angriff ab, indem man einfach den "Stecker zog" und die virtuellen Grenzen schloss.

Ungeschützt

Seit vier Jahren baut man hierzulande "Circa" - ein Frühwarn- und Schutzsystem gegen Angriffe aus dem Internet - nicht mehr weiter. Jo Pichlmayr schildert in einem Interview mit Franz Zeller, wie angreifbar dadurch lebenswichtige Infrastruktur wird, vom Strom- und Handynetz bis hin zu Datenleitungen der Banken.

Chancenlos

Thomas Thaler zeigt anhand der Attacken auf die chinesische Glaubensgemeinschaft Falun Gong, wie schwierig es ist, sich gegen strategisch ausgeklügelte Angriffe aus dem Netz zu wehren.

(Matrix)