NEC bleibt hinter Erwartungen zurück
Der drittgrößte japanische Elektronikkonzern NEC ist im ersten Halbjahr vor allem wegen eines schwachen Handy-Geschäfts unter seinen Prognosen zurückgeblieben und hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr gesenkt.
Den konsolidierten operativen Gewinn für den Zeitraum von April bis September bezifferte NEC am Donnerstag in Tokio auf 59,33 Milliarden Yen [rund 439 Millionen Euro] - ein Plus von 2,3 Prozent zum Vorjahr. Damit fiel der Gewinn aber geringer aus als im April vom Unternehmen prognostiziert [mit 64 Milliarden Yen ].
Für das Gesamtjahr bis Ende März reduzierte der Konzern seinen Ausblick für das operative Ergebnis um knapp ein Drittel auf 150 Milliarden Yen. Den Nettogewinn erwartet NEC nun mit 60 Milliarden Yen, 14 Prozent weniger als bisher.
Branchenanalysten rechneten bislang für das Gesamtjahr im Schnitt mit 211,9 Milliarden Yen beim operativen Ergebnis und mit 66,74 Milliarden Yen beim Reingewinn.
Im kalendarischen ersten Halbjahr 2004 hielt NEC nach Daten der Forschungsfirma Gartner seine Spitzenposition auf dem japanischen Handy-Markt. Allerdings habe sich der Marktanteil von NEC um zwei Prozentpunkte auf 21,9 Prozent verringert. Dagegen konnte Konkurrent Sharp mit Mobiltelefonen mit integrierten Kameras seinen Anteil um 2,9 Prozentpunkte auf 14,2 Prozent steigern.
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