9. Roboter-Fußball-WM in Südkorea
Sportliches Kräftemessen der Roboter: In der südkoreanischen Hafenstadt Busan ist am Mittwoch die 9. Roboterfußball-Weltmeisterschaft des Weltverbands FIRA eröffnet worden.
Bis Sonntag treten nach Veranstalterangaben mobile intelligente Roboter von 96 Mannschaften aus 21 Ländern in verschiedenen Spielklassen an.
An den fünf Wettbewerbstagen im Messegelände in Busan werden laut Kim bis zu 10.000 Besucher erwartet. Es wird in acht Kategorien gespielt, wozu beispielsweise MiroSot gehört.
Dabei treten Roboter in Würfelform von maximal 7,5 Zentimetern Kantenlänge in einem Spiel von zwei Mal fünf Minuten gegeneinander an. In der neu geschaffenen großen MiroSot-Klasse können elf gegen elf spielen.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Roboter in Portugal im Juli konnte keines der beiden teilnehmenden österreichischen Teams einen Stockerlplatz erreichen.
Kein Stockerlplatz bei Roboterkicker-WMWichtig für die Roboterforschung
Für den Veranstalter der diesjährigen WM, das Koreanische Fortschrittsinstitut für Wissenschaft und Technologie [KAIST], ist Roboterfußball mehr als nur Spielerei.
"Der FIRA-Cup ist eine Bereicherung für die wissenschaftliche Kultur," sagt Kim Kyoo Won vom KAIST-Forschungszentrum für intelligente Roboter. Roboterfußball soll die Forschung für das koordinierte Zusammenarbeiten von intelligenten Robotern fördern.
