Mehr Raum für digitale Kultur im Wiener MQ
Neuer Veranstaltungsort für quartier21
Nach dem "freiraum" und der "Artist in Residence Base" ["AiR Base"] gibt es nun einen dritten Raum im quartier21 des Wiener MuseumsQuartiers [MQ], der verschiedensten Initiativen offen steht.
Der neu adaptierte und benannte "Raum D" am volkstheaterseitigen Ende der Electric Avenue soll künftig Programm bieten, das sich vorwiegend der digitalen Kultur in Wien widmet, hieß es am Donnerstag bei einem Pressegespräch. "D" stehe dabei für "Digital und Diskurs", so Günther Friesinger vom Initiativenverein Quartier für Digitale Kultur [QdK], der das Programm im "Raum D" bestimmen wird.
Starke Präsenz der digitalen Kultur
MQ-Betriebsgesellschaftschef Wolfgang Waldner lobte die Entwicklung im quartier21, das sich von anfangs 3.000 auf nunmehr 7.000 Quadratmeter vergrößert habe. Der "Raum D" sei ein Experiment und ohne Mietkosten temporär an das QdK vergeben, betonte Waldner, der sich über die starke Präsenz der digitalen Kultur im MQ freute.
Im QdK haben sich rund 20 Nutzer des quartier21 vernetzt. Diese Nutzer wählen nun jene Initiativen und Programme aus, die sich im "Raum D" präsentieren können.
Im offenen Veranstaltungsraum "D", der für 60 bis 90 Personen geeignet ist, sollen auch Initiativen, die nicht im MQ vertreten sind, Raum für ihre Veranstaltungen, für Diskurs und die Entwicklung ihrer Projekte bekommen. Das kommende Programm umfasst u. a. Workshops zum "Web in der politischen Bildung" [Freitag], einen Vortrag über rechtliche Hintergründe zum sich wandelnden Urheberrecht ["Transforming Freedom", 15.2.] und den "Monochromen Oberweitensonntag" [17.2.], an dem man sich zuerst theoretisch und dann praktisch mit dem Filmschaffen von Russ Meyer auseinandersetzt. Im "Raum D" können auch Projekt-Büros für Initiativen vergeben werden.
(APA)
