22.10.2004

B2B-MESSE

Systems schließt mit positiven Signalen

Mit einem weiteren Besucherrückgang ist die Computermesse Systems, das zweitgrößte Branchentreffen nach der CeBIT, am Freitag in München zu Ende gegangen.

An den fünf Messetagen seien nach vorläufigen Schätzungen rund 67.000 Menschen zu der Messe gekommen und damit rund 5.000 weniger als 2003, teilte die Messe München mit.

Dennoch zeigten sich die Veranstalter zufrieden mit dem Verlauf, der viele Geschäftsabschlüsse gebracht habe. Die 1.289 Aussteller hätten die Messe mit gut gefüllten Auftragsbüchern abgeschlossen.

Messe vor möglichem Aus

Auch die allgemeine Stimmung der IT-Branche zeichnete sich durchaus positiv ab, von Rezession wurde durch die Bank in der Vergangenheit gesprochen. Lediglich die Schlagwörter "Hype" oder "Boom" will keiner mehr in den Mund nehmen.

Wieder anziehende Wachstumsraten bei Informationstechnologie und Telekommunikation stimmen die Aussteller auf der Computermesse Systems in München dennoch zuversichtlich.

Vor Beginn der Systems hatte es Spekulationen über ein mögliches Aus für die Messe gegeben, nachdem der Software-Hersteller Microsoft die drastische Reduzierung seines Messeauftritts auf lediglich noch 65 Quadratmeter Ausstellungsfläche bekannt gab.

Fortsetzung scheint gesichert

Insgesamt zeigte sich Geschäftsführer Dittrich zuversichtlich für eine Fortsetzung der Messe. "Da bin ich mir zu 99 Prozent sicher."

Gerade angesichts der Fokussierung auf Geschäftskunden seien die fast stabilen Ausstellerzahlen als Erfolg zu werten.

Dittrich führte die rückläufigen Besucherzahlen auch auf Einsparungen der Unternehmen bei den Reisekosten zurück.

Im Schwerpunkt der diesjährigen Systems standen die Themen digitale Medien und IT-Sicherheit.