21.10.2004

IPO

Polnische Pokomtel soll an die Börse

Die polnische Regierung hat sich für einen Börsengang des Mobilfunkbetreibers Pokomtel ausgesprochen und damit einem Verkauf von Anteilen an Minderheitenaktionäre eine Absage erteilt.

An dem Unternehmen halten 61 Prozent staatliche Unternehmen, den Rest unter anderem Europas größter Mobilfunkanbieter Vodafone und der dänische Telekom-Konzern TDC. Anfang Oktober hatte Vodafone sein Interesse an einer Aufstockung seines Anteils von 19,6 Prozent bekräftigt.

Entscheidung soll bis Ende November fallen

Das Finanzministerium besitzt zumindest die Anteilsmehrheit an den vier polnischen Unternehmen, die sich von ihren Beteiligungen an Polkomtel trennen wollen. Der Ölkonzern PKN und der Rohstoffproduzent KGHM bewerten ihre Anteile mit rund 1,6 bis 2,8 Mrd. Euro.

Bereits Anfang 2003 war der Wille bekundet worden, die Beteiligungen zu verkaufen. Seitdem hat sich aber kaum etwas getan. PKN hatte zuvor bekannt gegeben, eine Entscheidung über den Verkauf der eigenen Beteiligung werde Ende November fallen.