Homeland Security will mehr Geld
6,8 Prozent mehr auf 50,5 Milliarden Dollar
Das US-Heimatschutzministerium Department of Homeland Security [DHS] hat am Montag bekanntgegeben, dass es für 2009 um eine Steigerung seines Budgets um etwa 6,8 Prozent auf insgesamt 50,5 Milliarden US-Dollar angesucht hat. Dabei sollen einige Millionen Dollar in neue Datenbank- und Reisekontrollsysteme fließen.
Immerhin 23,8 Millionen Dollar mehr will das DHS dafür ausgeben, seine 17 alten Datenspeicherzentren zu zwei großen Systemen zusammenzufassen.
Flughafenkontrollen verschärft
30 Millionen Dollar mehr sollen an die Flughafenbehörde Transportation Security Administration gehen, die unter anderem für das Durchsuchen von Flugpassagieren verantwortlich ist. Auch das Secure-Flight-Programm soll mit 32 Millionen mehr dafür sorgen, dass, so das Ministerium, "das Risiko fehlerhafter Watchlist-Daten reduziert wird".
Mit 100 Millionen Dollar soll ein System namens E-Verify eingerichtet werden, mit dem Arbeitgeber in den Datenbanken des DHS nachsehen können, ob gegen einen Jobbewerber dort etwas vorliegt.
Mit 140 Millionen Dollar will die Grenzschutzinitiative Western Hemisphere Travel Initiative [WHTI] sicherstellen, dass sich alle Reisenden, die eine Grenze zu den USA überschreiten, verlässlich identifizieren müssen.
Den mit 442,4 Millionen Dollar größten Posten in der Liste neuer DHS-Projekte soll der Grenzschutz erhalten, um damit 2.200 neue Mitglieder einstellen und ausbilden zu können.
Im vergangenen Jahr hatte das DHS acht Prozent mehr Geld angefordert, seinerzeit umgerechnet ein Budgetplus von 35,9 Millionen Euro.
