TIM rechnet mit starkem 3G-Geschäft
Italiens größter Mobilfunkbetreiber Telecom Italia Mobile [TIM], eine Tochter der Telecom Italia, erwartet, dass in Italien bis Jahresende 2004 eine Million UMTS-Handys abgesetzt werden.
Geschäftsführer Marco De Benedetti rechnet mit einem rasanten Wachstum des UMTS- und EDGE-Systems in den kommenden Monaten. "Bis 2005 werden über die Hälfte der verkauften Handy UMTS-fähig sein", so De Benedetti gegenüber "Sole 24 Ore".
Italien ist - neben Österreich - eines der wenigen europäischen Länder, in dem drei Telekom-Konzerne aktiv UMTS-Mobilfunk-Dienstleistungen anbieten.
Nach dem chinesischen Konzern Hutchison Whampoa, der im Frühjahr 2003 startete, starten nun auch TIM und Vodafone mit ihrem UMTS-Dienst in Italien, wo jährlich 15 Mio. Handys abgesetzt werden.
Um den heiß umkämpften Mobilfunkmarkt Italiens zu erobern, setzt TIM auf die Übertragungen von Nachrichtensendungen und Unterhaltungsangeboten wie Reality-Shows. Bis Jahresende soll das neue UMTS-Netz von TIM 75 Prozent der italienischen Bevölkerung erreichen. "Wichtig für unseren Erfolg ist, dass unsere Technik leicht zu bedienen ist", sagte De Benedetti.
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