Powerline mit Auflagen genehmigt
Die US-Fernmeldebehörde Federal Communications Commission hat den Betrieb von Powerline-Technologie mit Auflagen genehmigt.
Da auch nach Ansicht der FCC diese Technologie das Kurzwellen-Spektrum stört, geschieht dies unter Auflagen. Im bisher nicht-regulierten Powerline-Bereich werden auch die Betreiber existierender Anlagen dazu verpflichtet, bestimmte Frequenzbereiche auszusparen und alle Modems etc. auszutauschen.
Jene Kurzwellenbänder nämlich, auf denen Militärs, Rettungsdienste, Katastrophenhelfer und Amateure funken, da "Internet über Stromkabel" rein technisch ein breitbandiger Kurzwellensender ist.
Die Powerline-Modems bespielen das Spektrum von zwei bis etwa 26 Megahertz, also den gesamten, nutzbaren Kurzwellenbereich. Verbunden sind sie mit dem lokalen Stromnetz aus ungeschirmten Kupfer
- etwas, das man gemeinhin "Antenne" nennt.Schmalhans ist Bandmeister
Wie weit sich hier die Stromkonzerne durchgesetzt haben, werden die Auflagen der FCC zeigen. Wird das Spektrum für Powerline-Modems nämlich eingeschränkt, stehen weniger Multiplexing-Bänder zur Verfügung.
Dabei straft diese Technologie den Begriff "Breitband" ohnehin Lügen: 700 und etwas Kbit/sec stehen pro Trafohäuschen zur Verfügung, also für ein ganzes Netzsegment.
