Dicom erhält Anteile von TopCall
Bei der börsennotierten Wiener Technologie-Firma TopCall hat deren größter Einzelaktionär, die mit rund 13 Prozent beteiligte IF Innovationsförderungs-Privatstiftung, die Annahme des Übernahmeangebots der britischen Dicom-Gruppe erklärt und seine 1,36 Millionen Aktien eingeliefert.
Dem Offert zugestimmt hätten auch der Unternehmensgründer und weitere Aktionäre, gab Dicom am Freitag bekannt.
Das Angebot der Briten ist bis 29. Oktober befristet, geboten werden vier Euro je Aktie. Für das Zustandekommen des Deals ist ein Erwerb von mindestens 75 Prozent Bedingung, 7,59 Millionen Aktien müssen demnach angedient werden.
Wie berichtet hatte der TopCall-Vorstand Anfang September den Aktionären die Annahme empfohlen.
Auch heimische Analysten und der Interessenverband für Anleger [IVA] hatten für die Annahme plädiert. Das Offert stelle eine strategische Prämie von bis zu 30 Prozent über dem fairen Wert dar, hatte es geheißen.
Anlegerverband für TopCall-Übernahme
