EU prüft Intel-Bevorzugung bei Aufträgen
Die EU weitet die Untersuchungen rund um die vermutete Bevorzugung von Intel bei Regierungsaufträgen aus.
Frankreich, Finnland, Schweden und die Niederlande wurden der Europäischen Kommission aufgefordert, innerhalb der kommenden zwei Monate weitere Unterlagen dazu vorzulegen, wie die Aufträge in den jeweiligen Ländern vergeben wurden.
Frankreich hat im Mai dieses Jahres die Bevorzugung von Intel-Produkten [unter dem Titel "Intel inside" oder "Intel entsprechende Hardware"] für Regierungsstellen bereits gekippt, genauso wie Schweden, Italien und Deutschland.
Laut EU-Regelung dürfen spezifische Markennamen in öffentlichen Verträgen nur genannt werden, wenn es keinen anderen Weg gibt, die gewünschten Sachen zu beschreiben. Die Kommission kritisierte auch die Angabe von Mindest-Taktraten, da diese keine Aussage über die tatsächliche Performance des Computers zulasse.
Die Aussendung der Kommission
