13.10.2004

WERBEMÜLL

EU und USA gemeinsam stark gegen Spam

Mit verstärkter Zusammenarbeit bei der gesetzlichen wie technischen Bekämpfung des Mail-Übels Spam will man den Spam-Versendern das Handwerk legen.

Das berichtet Silicon.de von der internationalen Spam-Konferenz in London, an der Verteter aus 15 Ländern teilnahmen.

Regelmäßig sollen nun Ermittlungstechniken, Gesetzesinitiativen und Aufklärungskampagnen für Verbraucher international koordiniert werden. Auch der Dialog zwischen Regierungsbehörden und Experten aus dem privaten Sektor soll gefördert werden.

Die Konferenz wurde vom britischen Office of Fair Trading [OFT] und der US-Federal Trade Commission [FTC] organisiert.

Keine Zeit verschwenden

Der Informationsbeauftragte Richard Thomas warnte aber gleichzeitig davor, zu viel Zeit für die Einrichtung von Policies aufzuwenden.

"Die Spammer freuen sich, wenn die Regulatoren Zeit damit verschwenden, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist", so Thomas. "Es gibt noch viel zu tun."