Oracle will weniger für PeopleSoft zahlen
In der Auseinadersetzung um die Übernahme von PeopleSoft durch Oracle hat Oracle-Vizepräsidentin Safra Catz am Montag nun eine Reduktion des Angebots für die PeopleSoft-Aktionäre in Aussicht gestellt.
Das derzeit 7,7 Milliarden Dollar schwere Angebot könnte um ein Drittel oder Viertel reduziert werden, meinte Catz vor einem Gericht in Delaware. Als Hauptgrund nannte sie die unter Erwartung liegende Performance des Übernahmekandidaten im letzten Finanzjahr.
Die letzten Berechnungen vom Jänner hätten ergeben, dass PeopleSoft rund 85 US-Cent Gewinn pro Aktie machen würde, derzeit seien aber 59 bis 61 Cent zu erwarten, so Catz weiter.
Auch Oracle-Chef Lawrence Ellison hat letzte Woche bereits zu verstehen gegeben, dass das derzeitige Angebot von 21 USD pro Aktie reduziert werden könnte.
Oracle verlängert Angebot an PeopleSoft
