"Eier braten" am UMTS-Handy
Die Mobilfunktochter der France Telecom, Orange, erwägt nach eigenen Angaben, die UMTS-Markteinführung ins nächste Jahr zu verschieben.
Grund dafür seien technische Probleme mit den Geräten, von denen viele zu heiß würden, sagte Orange-Chef Sanjiv Ahuja am Montag in Südfrankreich.
Essenszubereitung im 3G-Zeitalter
Der größte Mobilfunkanbieter in Frankreich und Großbritannien
hoffe zwar immer noch auf die Einführung von mindestens zwei
Modellen von LG Electronics und Sony Ericsson bis Weihnachten,
zeigte sich jedoch skeptisch, ob die Anbieter die technischen
Probleme lösen können: "Wenn Sie Hitze erzeugen wollen, müssen Sie
nicht ihren Herd benutzen", sagte Ahuja, "ich sage Ihnen, Sie können
ihr UMTS-Handy dafür benutzten ... Darauf können Sie Eier braten."
Hutchison bestellt zwölf Mio. UMTS-HandysOrange hat an Glanz verloren
Um die Geräte noch vor Weihnachten einzuführen, müssten die Probleme bis Anfang November behoben sein.
Analysten hatten den Orange-Zeitplan für die Einführung der UMTS-Geräte genau beobachtet und als Test für die Fähigkeit des Unternehmens bezeichnet, innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Den Analysten zufolge hat das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren an Glanz verloren - besonders im Vergleich zu Konkurrenten wie Vodafone.
