11.10.2004

HART GEKOCHT

"Eier braten" am UMTS-Handy

Die Mobilfunktochter der France Telecom, Orange, erwägt nach eigenen Angaben, die UMTS-Markteinführung ins nächste Jahr zu verschieben.

Grund dafür seien technische Probleme mit den Geräten, von denen viele zu heiß würden, sagte Orange-Chef Sanjiv Ahuja am Montag in Südfrankreich.

Orange hat an Glanz verloren

Um die Geräte noch vor Weihnachten einzuführen, müssten die Probleme bis Anfang November behoben sein.

Analysten hatten den Orange-Zeitplan für die Einführung der UMTS-Geräte genau beobachtet und als Test für die Fähigkeit des Unternehmens bezeichnet, innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Den Analysten zufolge hat das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren an Glanz verloren - besonders im Vergleich zu Konkurrenten wie Vodafone.