TKK rüffelt Telekom Austria
Beschwerde alternativer Breitbandanbieter
In einer Aussendung vom Mittwoch hat die Telekom-Control-Kommission [TKK] bekanntgegeben, die Telekom Austria [TA] dazu aufgefordert zu haben, ihr Breitbandnetz so zu konfigurieren, dass alternative Betreiber keine Störungen in Kauf nehmen müssten. Den entsprechenden Beschluss hat die TKK bereits auf ihrer Sitzung vom 28. Jänner gefasst, ihn aber erst am Mittwoch bekanntgegeben.
Anzeige erstattet
Anlass der Anweisung waren, so die TKK, massive Störungen der Verbindungen bei Breitbandkunden alternativer Anbieter seit letztem Sommer, woraufhin ein alternativer Betreiber Anzeige erstattete. Die TKK leitete ein Aufsichtsverfahren ein und untersuchte sechs Standorte des Betreibers in Kärnten.
Im Rahmen dieses Verfahrens stellten die von der TKK beauftragten Techniker fest, dass fehlerhaft konfigurierte Digital Subscriber Line Access Multiplexer [DSLAMs] im Netz der TA für die Störungen bei den alternativen Anbietern verantwortlich waren. Die TA muss nun auf Anweisung der TKK die DSLAMS so konfigurieren, dass sie den Datenverkehr der Alternativen nicht mehr stören können.
