Big-Brother-Awards im Sechserpack
Bereits zum sechsten Mal werden am 26. Oktober die Big Brother Awards Österreich verliehen. Das "Portfolio" der bei den Gewinnern höchst unbeliebten Preise wurde heuer etwas erweitert.
"Big Brother ist nicht nur Überwachung. Das Ziel der Überwachung ist Kontrolle, die in Entmündigung der Bürger resultiert", heißt es in einer Aussendung der österreichischen Veranstalter.
Bereits jetzt seien so viele qualifizierte Vorschläge eingereicht worden, wie noch nie in der Geschcihjte der österreichischen Awards
Noch bis zum 13. Oktober können über ein Webformular Namen und Fälle von Personen, Firmen und Institutionen eingegeben werden, die sich 2004 in der Beschneidung grundlegender Bürgerrechte wie jenem auf freie Meinungsäußerung, dem Recht auf Privatsphäre etc. in Österreich bzw. auf EU-Ebene hervorgetan haben.
Die Eingaben werden vertraulich behandelt, die Logfiles gemäß dem österreichischen Datenschutzgesetz ehebaldigst entsorgt, heißt es von den Veranstaltern.
Einreichen in Österreich52 Nominierungen in der Schweiz
In der Schweiz, wo die Awards bereits am 16. Oktober präsentiert werden, ist die Nominierungsphase bereits abgeschlossen. Von den 52 Genannten stammt mehr als die Hälfte aus dem Bereich Politik.
Gleich mehrfach wurden Schweizer Bundesrat und Nationalrat für Gesetzesverschärfungen nominiert, so
zum Bundesgesetz über verdeckte Ermittlung, zu geplanten Verschärfungen des Bundesgesetzes zur Wahrung der inneren Sicherheit sowie zu Asyl- und Ausländergesetzen.
Alle Termine auf einen BlickErstmals wird dieses Jahr ein Preis in der
Kategorie "Arbeitsplatz" verliehen. Mit dieser neuen Kategorie werde der Tatsache Rechnung getragen, dass immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter am
