"Fußtritt" durch Nummernmitnahme
Der österreichische UMTS-Anbieter Hutchison ["3"] kritisiert die Pläne von mobilkom austria, T-Mobile und One, im Zuge der Einführung der mobilen Rufnummernportabilität eine Portierungsgebühr von bis zu 40 Euro bei einem Betreiberwechsel verlangen zu wollen.
Das sei ein "goldener Fußtritt" der großen Netzbetreiber für den Kunden, so "3"-Rechtsexperte Bernhard Wiesinger am Mittwoch. Er hält eine Wechselgebühr von fünf bis zehn Euro für angebracht.
Keine Rede von 20 bis 40 Euro?
Beim runden Tisch von Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert
Gorbach [FPÖ] und den Netzbetreibern vor einigen Monaten sei
jedenfalls von einem Umstiegsentgelt in der erstmalig von One
angekündigten Höhe von 20 bis 40 Euro keine Rede gewesen.
Nummernmitnahme droht Verzögerung"3" sieht Konsumentenschutz gefordert
Unverständnis gibt es auch für die von mobilkom und T-Mobile wegen datenschutzrechtlicher Bedenken eingebrachten Beschwerden beim Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof bezüglich Rufnummernmitnahme. Dass es dadurch zu einer Verschiebung des Starttermins kommt, glaubt Wiesinger nicht, aber die Gefahr bestehe.
"3" sei jedenfalls am 16. Oktober startklar. Wiesinger sieht nun Konsumentenschutzvertreter gefordert.
