40.000 neue ".at"-Domains erwartet
Die Registrierung von Internetadressen mit ".at"-Endung hat zwar ihren Höhepunkt überschritten, durch die Einführung der Umlaut-Adressen hat es 2004 aber einen verstärkten Zulauf gegeben.
Rund 40.000 bis 50.000 neue Adressen sollen heuer hinzu kommen, alleine 12.000 Umlaut-Domains wurden bereits vergeben.
Gab es 1997 hierzulande gerade einmal 11.321 Homepage-Besitzer, dürfte die Zahl der ".at"-Domains zum Jahresende 2004 bei 350.000 bis 360.000 liegen.
Markt gesättigt
Ein "exorbitantes Wachstum" in Zukunft schließt Richard Wein von
nic.at, aus. Die meisten Firmen hätten bereits eine Internetadresse,
Zuwächse gebe es in erster Linie bei Privaten.
Umlaut-Domains bleiben unter ErwartungDomainhandel gibts nicht mehr
Umlaut-Domäns seien zum Start der Registrierung Anfang April 2004 "ein Renner gewesen", mittlerweile "dümple" der Markt so vor sich hin, erklärte Wein.
80 Prozent der .at-Inhaber kommen aus Österreich, 13 Prozent aus Deutschland.
Komplett eingeschlafen sei der Handel mit Domains, von dem sich manche ein lukratives Geschäft erhofft hatten - das aber nicht eingetreten ist, betonte er. Nur wenige hätten damit "ein schönes Geld gemacht".
Im internationalen Vergleich liegt die deutsche Endung ".de" mit 12 Prozent aller registrierten Adressen auf Platz zwei hinter ".com" mit 45 Prozent.
Weltweit 63 Millionen Domains registriert
